Wartest Du bei Nacht, allein, Läßt zum Fenster Luft hinein? Hörst Du auf den Sound der Stadt, Diese Weite, die er hat? Tief bei Nacht, wenn Sterne glänzen, Hat die Erde keine Grenzen, Weit ist nah und nah ist weit, Vor Dir liegen Raum und Zeit.
Wartest Du bei Nacht, worauf? Stehst am nächsten Morgen auf, Spielst Dein Spiel wie jeden Tag, Bist die Frau, die jeder mag, Bist der Typ, der immer kann, Manchmal glaubst Du selbst daran, Dass Dein Platz genau hier ist, Dass Du wirklich glücklich bist.
Du musst weiter, fremde Städte, Neue Menschen, manche nette, Lange Nächte, zuviel Bier, Leere Zimmer, Nachts um vier.
Du musst weiter, fremde Orte, Große Gesten, viele Worte, Neue Chancen, kurzes Glück, Viele Wege und zurück.
Immer weiter, keine Ziele, Oder einfach nur zuviele? Große Freiheit, viel Gefahr, Keine Ruhe, hier wie da.
Wartest Du bei Nacht so oft, Trinkst zuviel und hast gehofft, Du vergisst, dass etwas fehlt, Dass nichts wirklich für Dich zählt, Keiner kennt Dich, keiner weiß, Und er ist zu hoch, der Preis, Du suchst in der Dunkelheit, Und musst weiter, es wird Zeit.
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